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Kursprogramm

Herzlichen Dank für Ihr Interesse am Kursprogramm der MDHNO. Auch in diesem Jahr erwartet Sie ein spannendes Kursprogramm.

Hinweis: Die Teilnahme an den Kursen ist anmeldepflichtig. Die Durchführung der Kurse erfolgt unter dem Vorbehalt einer Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen. Wird diese nicht erreicht, behalten wir uns vor, den Kurs abzusagen.
 

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Aktuelle Standards zur Auswertung der Schlaf-Videoendoskopie/MISE – VOTE-Klassifikation an klinischen Beispielen

Kurs 1 | Freitag, 4. September | 09:45-11:15 Uhr

Kursleitung: Dr. Franz-Peter Hessel (Leipzig)

Der Kurs gibt einen kompakten Überblick über die Schlaf-Videoendoskopie (MISE) bei obstruktiver Schlafapnoe. Behandelt werden Indikationen, Durchführung und standardisierte Auswertung. Ein Schwerpunkt liegt auf der systematischen Befundung mittels VOTE-Klassifikation. Anhand klinischer Beispiele wird die Bedeutung der Befunde für die individuelle Therapieplanung, einschließlich moderner Optionen wie der Hypoglossusnerv-Stimulation, vermittelt.

Lappenplastiken im Gesichts- und Ohrmuschelbereich

Kurs 2 | Freitag, 4. September | 11:45-13:00 Uhr

Kursleitung: Dr. Gerlind Schneider (Jena)

  • Grundlagen von Lappenplastiken im Gesichts- und Ohrmuschelbereich
  • Demonstration der Defektareale und gemeinsame Planung der Lappenplastik (Vor- und Nachteile)
  • Vorstellung der Umsetzung anhand von OP-Bildern und -Videos für folgende Bereiche:
    • Nasenflügel: Nasolabiallappen
    • Nasenrücken: bi-lobed flap, Glabellalappen, Riegerlappen, Stirnlappen
    • Ohrmuschel: Scapharesektion, Kipplappe

Therapeutische Strategien bei lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren

Kurs 3 | Freitag, 4. September | 14:05-15:35 Uhr

Kursleitung: Prof. Dr. Susanne Wiegand (Kiel)

Inhalt folgt in Kürze

Botulinumtoxin im Kopf-Hals-Bereich: Therapie trifft Ästhetik

Kurs 4 | Samstag, 5. September | 09:05-11:05 Uhr

Kursleitung: Dr. Shabnam Shahpasand (Münster), Dr. Carla Marie Press (Göttingen), Dr. Annika Reiffert (Göttingen)

Botulinumtoxin ist ein etablierter Bestandteil der Behandlung verschiedener Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich. Das Tutorial vermittelt einen praxisorientierten Überblick über die Grundlagen, Wirkmechanismen und klinischen Einsatzmöglichkeiten dieser Therapie.
Anhand aktueller Fallbeispiele werden bewährte Anwendungen aus der Phoniatrie sowie der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde dargestellt. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über Indikationen, Patientenselektion, Injektionstechniken, Dosierungskonzepte sowie mögliche Wirkungen und unerwünschte Ereignisse.
Besonderes Augenmerk liegt auf der praktischen Umsetzung im klinischen Alltag. Fallbeispiele, Videodemonstrationen und die gemeinsame Diskussion diagnostischer und therapeutischer Entscheidungsprozesse ermöglichen einen anschaulichen Einblick in die Anwendung der Methode. Darüber hinaus werden Erfahrungen aus der klinischen Praxis sowie Aspekte der Behandlungsplanung und Nachsorge vermittelt.

Wenn das andere Ohr mithört – Audiometrie und Vertäubung sicher anwenden

Kurs 5 | Samstag, 5. September | 14:00-15:30 Uhr

Kursleitung: Stephan Ernst (Gießen)

Dieser Kurs richtet sich an MTA/MFA, HNO-Praxispersonal, audiologisch tätige Assistenzkräfte

Ziel: Die Teilnehmenden sollen verstehen, wann ein Audiogramm durch Überhören verfälscht werden kann, wann Vertäubung notwendig ist und wie sie in der praktischen Tonaudiometrie sicher angewendet wird. Die Fortbildung sollte klar praxisorientiert bleiben. Anatomie und Physiologie werden so weit eingebunden, wie sie für Luftleitung, Knochenleitung, Schallleitungskomponente, Überhören und Vertäubung notwendig sind.

Lernziele – nach der Fortbildung sollen die Teilnehmenden:
1.    Luftleitungs- und Knochenleitungsmessungen sicher einordnen können. 
2.    Überhören erkennen und erklären können, warum es grundsätzlich über Knochenleitung entsteht. 
3.    Prüfohr, Gegenohr und Vertäubungsohr korrekt unterscheiden können. 
4.    Entscheiden können, wann Vertäubung notwendig ist. 
5.    Grundprinzipien der Vertäubung bei Luft- und Knochenleitung anwenden können. 
6.    Untervertäubung und Übervertäubung als Fehlerquellen erkennen. 
7.    Praxisfälle aus Tonaudiometrie und Hörgerätekontrolle sicherer beurteilen können.

Abstract

Schluckdiagnostik und Therapie – Modul C – Gemeinsames Curriculum der DGPP und der DG HNO-KHC

Kurs 6 | Samstag, 5. September | 09:30-15:35 Uhr

Kursleitung: Prof. Dr. Christoph Arens (Gießen), Prof. Dr. Dr. Christiane Hey (Marburg), Dr. Gregor Hilger (Stollberg), Dr. Cornelia Schwemmle (Gießen), Dr. Shabnam Shahpasand (Münster), Prof. Dr. Norbert Stasche (Ramstein), Dr. Nicole Stuhrmann (Wiesbaden)

Teilnahme am Akademie-Kurs "Schluckdiagnostik und Therapie – Modul C - Gemeinsames Curriculum der DGHNO-KHC und der DGPP" ist ausschließlich vorbehalten für:
• HNO-Fachärzte
• Fachärzte für Phoniatrie/Pädaudiologie
• Assistenzärzte in Weiterbildung dieser beiden Fachrichtungen

Im Kurs werden die Grundlagen der Dysphagiediagnostik und -therapie vermittelt. Er gliedert sich in einen Theorie- und einen Praxisteil.
Nach einer kurzen Einführung mit der Physiologie und Pathologie des Schluckaktes werden die verschiedenen Ursachen der Schluckstörungen und ihre Auswirkungen besprochen. Bei der Vorstellung der verschiedenen Diagnosemöglichkeiten wird vor allem die fiberendoskopische Untersuchung des Schluckaktes (FEES) einen Schwerpunkt bilden. Anhand von Videobeispielen wird die Befundung typischer Störungen geübt. Die aus der Diagnostik resultierenden, therapeutischen Konsequenzen werden zusammen erarbeitet.
Im anschließenden praktischen Teil haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, unter Anleitung die Schluckuntersuchungen an Videoendoskopen selbst durchzuführen.

Wichtige Hinweise:
• Modul C wird als eintägiger Kursblock durchgeführt und kann ausschließlich komplett gebucht werden.
• Die Absolvierung von Modul A und B ist Voraussetzung für die Teilnahme.
• Sofern Modul A, B & C erfolgreich absolviert wurden, wird von der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie (DGPP) ein Zertifikat ausgestellt.
• Am Ende des Kurses findet eine schriftliche Prüfung statt.